Seit 2001 bietet wir im Wiesnzelt auf dem Oktoberfest München eine elsässer Spezialität an, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Ein dünner Brotteig, bedeckt mit einer Mischung aus weißem Käse und Creme, gewürtzt mit Salz und Pfeffer, bestreut mit Speck und Zwiebeln, wird auf den Steinboden eines Holzofens gelegt und gebacken.

Voilá, heraus kommt eine elsässische Spezialität: der

Flammkuchen

Der Belag ist einfach und kann varriieren. Das Resultat ist jedoch immer einfach nur köstlich. 1884 wurde der Flammkuchen zum ersten Mal in der Gastronomie erwähnt, obgleich sein Ursprung viel weiter zurückreicht.

Bis 1955 gab es den Flammkuchen nur in seiner elsässischen Heimat. Danach verbreitete er sich zur großen Freude zahlreicher Feinschmecker immer mehr in Gasthäusern und auf Weinfesten. Viele machten sich auf die Suche nach diesen Gaststätten, um in geselliger Runde, im Kreis von Freunden, ohne Hektik und Streß, Flammkuchen zu genießen. Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ wurden geweckt, als die Mutter noch einmal in der Woche ihr Brot selber backte. Um zu prüfen, ob der Ofen die richtige Temperatur hatte, wurde ein großes Stück Teig in den Ofen geschoben. Belegt mit Zwiebeln und Speck ergab der gebackene Teig das Mittagessen für die ganze Familie.

Dieser „Vorläufer“ des Flammkuchens wurde in kleine Stücke geschnitten und wie auch heute noch, mit den Fingern gegessen. Dazu gab es ein großes Glas Schnaps, welches von Mund zu Mund ging. Heute bevorzugt man einen guten, trockenen Wein oder Bier.

Wir wünschen Ihnen einen Guten Appetiet und hoffen, dass Sie die gleiche Beschaulichkeit, welcher dieser traditionellen elsässischen Spezialität zugrunde liegt, bei uns in der Kas und Weinstuben auf der Wiesn genießen können.